St. Ulrich und Achatius Rheinhausen
St. Achatius Niederhausen

Bereits im 15. Jahrhundert bestand in Niederhausen ein Kirchlein, das der Gottesmutter geweiht war. Aus dem Jahre 1561 wird berichtet, dass diese Kapelle baufällig war, es lässt sich aber nicht mehr feststellen, ob sie dann renoviert oder durch einen Neubau ersetzt wurde. Sicher ist, dass vom Jahre 1730 an der Hl. Achatius Kirchenpatron war. Da die Kirche mit der Zeit die Gläubigen nicht mehr fassen konnte, wurde sie 1884/85 durch einen Anbau erweitert. 1948 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben. Trotz der früheren Erweiterung reichte der Raum nicht mehr aus. Die Pfarrgemeinde entschloß sich für einen Neubau.
Am 30. Juni 1959, wurde mit dem Abbruch der alten Kirche begonnen. Grundsteinlegung war am 30.08.1959 und Richtfest Mitte November 1959. Der erste feierliche Gottesdienst konnte am 1. Mai 1960 mit der Erstkommunion in der neuen Kirche abgehalten werden. Architekt war Herr Walter Teichert (Erzbischöfliches Bauamt Freiburg). Die Kirche hat eine Länge von 32 m und eine Breite von 14 m, der Kirchturm ist 26 m hoch.
Der Künstler des Bildes im Chor ist Benedikt Schaufelberger aus Freiburg.
Die Orgel stammt von Josef Winterhalter, Oberharmersbach und wurde am 21.09.1962 geweiht.

Altarweihe war am 18. Mai 2003.
Die Kirchengemeinde versammelt sich um den Altar, der jetzt den räumlichen Mittelpunkt darstellt.
Mittelpunkt einer christlichen Gemeinde ist Jesus Christus, der in der Gestalt des Altars versinnbildlicht ist, auf dem die Zeichen seiner Gegenwart in Brot und Wein sichtbar sind.
St. Ulrich Oberhausen

Am 2. Mai 1740 wurde der Grundstein für die Pfarrkirche gelegt. Das Langhaus und der Glockenturm gehen auf den Entwurf des Architekten des Deutschen Ordens Johann Caspar Bagnato zurück. Pfarrer Johann Leonhard Weltin, selbst Ordensritter, gab den Kirchenneubau in Auftrag nachdem die alte Kirche sich in einem baufälligen Zustand befand.
Am 4. August 1749 wurde die Kirche geweiht.
1882/83 wurde die Kirche um das Dopeplte vergrößert, damit die Gläubigen der beiden Hausen genügend Platz bekamen um Gottesdienste zu feiern. Der Anbau orientierte sich an den barocken Vorgaben, so dass sich das neue Querhaus organisch in die Gesamtkomposition einfügt.Der originale Chor wurde abgebaut und an der jetzigen Stelle wieder errichtet. So entstand ein geräumiger Festsaal, der vom Hochaltar von 1752 beherrscht wird.
Die Glocken von St. Ulrich
Vor dem Eintreten in die Kirche empfängt der Heilige Ulrich von Augsburg über dem Hauptportal den Besucher.
Wer durch die Turmkapelle in das Innere der Kirche eintritt erfährt einen lichtdurchfluteten Raum, der durch große Fenster das Tageslicht in das Innere hereinlässt. Wenige Ausstellungsstücke schmücken den Raum, der sich auf den Zelebrationsaltar von 2003, geschaffen von Edel Krohmer (Meßkirch) konzentriert, der sich an der Formensprache des Barock orientiert.

4 Evangelisten und das Langhaus von Mose und Elija über der Orgel und Petrus und Paulus am Übergang zum Querhaus begrenzt.

Ein barockes Haus, das im Inneren einen Josephsaltar und die Gebeine von Pfarrer Weltin beherbergt.
Kirche und Friedhof verbinden auf diese Weise das diesseitige Leben mit der Hoffnung auf das ewige Leben, das wir im Raum der Kirche bereits erahnen dürfen.







